«Museen sind öffentliche Orte – ihre Wirkung nach aussen entsteht im Innern.»

Hinter jedem Besuchserlebnis stehen 

Menschen, Ideen und Strukturen.

Ich unterstütze Museen, 

dieses Zusammenspiel zu stärken 

und weiterzuentwickeln.

Porträt von Margarethe Greiner, Museumsberaterin aus der Schweiz

Was ich Museen anbiete

Jedes Museum hat eigene Voraussetzungen und steht vor individuellen Fragen.


Darum begleite ich Museen dort, wo es gerade nötig ist: 

bei Standortbestimmungen, bei realistischen Konzepten für Betrieb und Projekte oder wenn Mitarbeitende sich weiterentwickeln wollen.


Je nach Ausgangslage: punktuell oder umfassend, strategisch oder ganz praktisch.


Allen Angeboten gemeinsam ist der Fokus auf die Menschen im Museum – auf klare Rollen, Lernen im Alltag und Entwicklung, die im Betrieb verankert ist.

Orientierung gewinnen

Standort klären, Strategie entwickeln   

Wo steht Ihr Museum heute – und wohin soll es gehen? 

Ich unterstütze dabei, den eigenen Standort zu klären: mit einem Blick von aussen, Gesprächen mit Beteiligten und einer strukturierten Analyse.

Ob zur Neuausrichtung, zur internen Verständigung oder zur Vorbereitung eines Konzepts: Gemeinsam bringen wir auf den Punkt, was trägt, was bremst – und wo Potenziale liegen.


Fallbeispiel

Ein kleines Schlossmuseum stand vor einer unklaren Zukunft. Von einer grundlegenden Neupositionierung bis zur möglichen Schliessung waren verschiedene Szenarien im Raum, ohne dass eine gemeinsame Einschätzung der Situation bestand.

Ich führte Gespräche mit dem Team, der Trägerschaft und relevanten Stakeholdern, sichtete bestehende Unterlagen und erarbeitete eine strukturierte Standortbestimmung. Diese machte Ausgangslage, Handlungsspielräume und offene Fragen nachvollziehbar.

Die Analyse wurde zur Grundlage für eine strategische Neuausrichtung und half, intern einen gemeinsamen Fokus zu finden und weitere Schritte fundiert anzugehen.


Konzepte entwickeln

Betrieb & Projekte solide aufstellen  

Gute Ideen brauchen eine tragfähige Grundlage. Ich begleite Museen dabei, Konzepte zu entwickeln, Machbarkeit realistisch einzuschätzen und Ressourcen vorausschauend zu planen. So entsteht Klarheit, was organisatorisch, personell und finanziell nötig ist – damit ein Vorhaben nicht nur überzeugt, sondern auch umgesetzt werden kann.


Fallbeispiel

Ein Ortsmuseum plante eine Neuausrichtung in einem Neubau mit professionellem Betrieb und erweitertem Angebot. Früh zeigte sich, dass Fragen zu Organisation, Ressourcen und Zuständigkeiten ungeklärt waren und die Anforderungen an den künftigen Betrieb schwer einzuschätzen blieben.

Ich wurde früh in die Konzeptionsphase einbezogen und entwickelte ein Betriebskonzept, das Strukturen klärte und die geplanten Angebote mit den vorhandenen und künftigen Ressourcen in Beziehung setzte.  Rollen, Aufgaben und Schnittstellen wurden nachvollziehbar beschrieben.

So konnten die Anforderungen realistisch dargestellt und eine verlässliche Grundlage für weitere Entscheidungen geschaffen werden – für Trägerschaft, Projektleitung und die nächste Planungsphase.



Zusammenarbeit gestalten

Teams stärken, Abläufe klären 

Damit neue Ideen nicht an alten Mustern scheitern. Ich moderiere Workshops, begleite Teamprozesse und gestalte Reflexionsräume – strukturiert, lösungsorientiert und mit Blick für unterschiedliche Perspektiven. So können Museen Veränderungen gemeinsam tragen und als Team voranbringen.


Fallbeispiel

Ein Stadtmuseum war in eine schwierige Situation geraten: Die inhaltliche Ausrichtung passte nicht mehr, und zwischen Team, Trägerschaft und Stadt bestand Uneinigkeit über die künftige Entwicklung. Entscheidungsprozesse stockten, und es fehlte ein gemeinsamer Referenzrahmen.

Ich konzipierte und moderierte eine Workshop-Reihe, in der unterschiedliche Perspektiven sichtbar wurden und zentrale Fragestellungen gemeinsam bearbeitet werden konnten. Schritt für Schritt entstand ein gemeinsamer Fokus, der von den Beteiligten mitgetragen wurde.

So wurde die Grundlage für eine verständigungsorientierte Neuausrichtung gelegt – getragen von Team, Trägerschaft und weiteren Beteiligten.

Formate weiterentwickeln

Programme & Ausstellungen schärfen  

Ob Ausstellung, Vermittlung oder experimentelles Format: manchmal braucht es ein Gegenüber, um Klarheit zu gewinnen. Ich bin Sparringspartnerin für Museen, die Ideen prüfen, Formate reflektieren und Konzepte verfeinern möchten. Gemeinsam hinterfragen wir Ziel, Wirkung und Passung – und bringen Vorhaben in eine stimmige Form.


Fallbeispiel
Ein Regionalmuseum plante eine neue Ausstellung, im Team fehlte jedoch Erfahrung in der konzeptionellen Entwicklung und Umsetzung. Viele Entscheidungen blieben offen, Zuständigkeiten waren nicht eindeutig geklärt, Unsicherheit prägte den Arbeitsprozess.

Ich reflektierte das Ausstellungskonzept gemeinsam mit dem Team und gab gezielte Rückmeldungen zur inhaltlichen Ausrichtung, zu Vermittlungsformen, Raumwirkung und Besucherorientierung. Im Dialog wurden Fragestellungen geklärt, Prioritäten gesetzt und Entscheidungsgrundlagen geschärft.

So entstand ein stimmiges Ausstellungskonzept, das zum Ort, zum Team und zum Publikum passte und dem Museum Sicherheit für die weitere Umsetzung gab.


Kompetenzen fördern

Rollen klären, Entwicklung ermöglichen 

Museumsarbeit braucht Menschen, die ihre Aufgaben kennen und sich gezielt weiterentwickeln können. Ich unterstütze Museen dabei, Rollen zu klären, Zuständigkeiten zu schärfen und Kompetenzen bewusst aufzubauen.

Gemeinsam analysieren wir vorhandene Fähigkeiten und Entwicklungsbedarfe – auf Ebene einzelner Rollen, von Teams oder des gesamten Museums. Daraus entstehen passgenaue Lern- und Entwicklungsformate, die sich an den realen Anforderungen des Hauses orientieren. Wo keine Personalentwicklungsstrukturen vorhanden sind, übernehme ich die Koordination und Umsetzung dieser Entwicklungsprozesse.

So werden Verantwortung, Zusammenarbeit und Fachlichkeit gestärkt – und Personalentwicklung wird Teil einer tragfähigen Organisationsentwicklung.


Fallbeispiel

In einem grösseren Museum sind Aufgaben und Zuständigkeiten historisch gewachsen. Mitarbeitende übernehmen viel Verantwortung, wissen jedoch nicht immer, wo ihre Rolle beginnt und endet. Weiterbildungen finden vereinzelt statt und stehen nur lose im Zusammenhang mit den Zielen des Hauses. Der Überblick über vorhandene Kompetenzen fehlt, Entwicklung verläuft wenig gesteuert und Reibungen im Arbeitsalltag nehmen zu.

Ich analysiere gemeinsam mit Leitung und Team bestehende Rollen und Kompetenzen, mache Entwicklungsbedarfe sichtbar und setze sie in Bezug zu den Zielen des Museums. Daraus entwickle ich passende Lern- und Weiterbildungsformate und koordiniere deren Umsetzung – insbesondere dort, wo intern keine Zuständigkeit für Personalentwicklung vorhanden ist.

Rollen werden klarer, Verantwortung bewusster übernommen und Weiterentwicklung gezielt angegangen. Das entlastet Mitarbeitende, nutzt vorhandene Ressourcen besser und stärkt die Zusammenarbeit im Museum.







Lernen verankern

Entwicklung im Alltag sichtbar machen

Stimmen aus der Praxis

Feedback aus der Zusammenarbeit

«Margarethe Greiner begleitete unsere mehrjährige Projektierungsphase mit grossem Fachwissen sowie einer ruhigen und kompetenten Arbeitsweise. Sie hat wesentlich dazu beigetragen, tragfähige Lösungen für unser Talmuseum zu entwickeln. Wir haben die Zusammenarbeit sehr geschätzt und würden Margarethe Greiner jederzeit wieder beiziehen.»

Werner Iten-Grob, Bürgerrat Unterägeri


«Dank Ihrem profunden Wissen über die Prozesse und Abläufe im Museumsalltag hat Margarethe Greiner nachvollziehbare und umsetzbare Vorgaben für die Räume formuliert. Im gegenseitigen Austausch ist ein Projekt von hoher räumlicher und nutzungsspezifischer Qualität entstanden.»

Tom Baggenstos, Architekt

Über mich

Museen begleiten mich seit über 20 Jahren – zuerst in der Vermittlung und Ausstellungsgestaltung, heute in Beratung und Lehre. Als selbständige Beraterin und Leiterin des CAS Museumsarbeit an der Fachhochschule Graubünden verbinde ich Praxisnähe mit Weitblick.


Mein Fokus liegt darauf, wie Museen Strukturen und Arbeitsbedingungen schaffen können – damit Veränderung nicht nur geplant, sondern auch gelebt wird. 


Zuhause bin ich in Zürich, Innsbruck – und überall dort, wo Museen weiterdenken wollen.



Was mich geprägt hat

Mein fachliches Fundament habe ich im Studium der Klassischen Archäologie und Kunstgeschichte an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck gelegt (Abschluss 2003). Nach ersten Erfahrungen als Vermittlerin am Kunsthistorischen Museum Wien, in den Sammlungen von Schloss Ambras, folgte 2005 der Abschluss des NDK Museumsarbeit an der HTW Chur (heute: CAS Museumsarbeit, FH Graubünden).


Ab 2005 verlagerte ich meinen Lebensmittelpunkt in die Schweiz, wo ich im Atelier Gillmann in Basel gestalterische Kompetenzen erwarb und an zahlreichen Ausstellungsprojekten im deutschsprachigen Raum mitarbeitete. Parallel war ich als Vermittlerin im Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig tätig. Ob als Gestalterin oder Vermittlerin – das Publikum stand stets im Mittelpunkt.


Mit meinem Mentor, dem Museumsberater Samy Bill, erweiterte sich mein Tätigkeitsfeld: ich übernahm konzeptionelle Verantwortung, befasste mich mit strategischen Fragen und begleitete  Veränderungsprozesse. Damit verlagerte sich mein Fokus zunehmend auf Strukturen, Arbeitsprozesse und die Menschen, die Museen tragen – eine Perspektive, die meine Arbeit bis heute prägt.


2010 gründete ich mein Büro für Museumsberatung in Zürich und begleite seither Museen in vielfältigen Fragestellungen. 

Von 2017 bis 2023 war ich zudem Mitglied des Museumsrates am Museum Altes Zeughaus in Solothurn.


Bis heute bilde ich mich kontinuierlich weiter – in museumsspezifischen Themen, in der Erwachsenenbildung sowie in Management, Personal- und Organisationsentwicklung.



Auftraggeber:innen

Von Museen über öffentliche Institutionen bis zu Vereinen und Unternehmen – die Zusammenarbeit war mir eine Freude.

Auswahl

Museen und Ausstellungen

Alpinarium Galtür (A)

Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig

Bündner Naturmuseum, Chur

Freilichtmuseum Ballenberg

Kunsthistorisches Museum Wien (A)

MUKS Museum Kultur & Spiel Riehen (früher Spielzeugmuseum, Dorf- und Rebbaumuseum Riehen)

Museum Aargau

Museum Altes Zeughaus, Solothurn

Museum Burg Zug

Museum Kleines Klingental, Basel

Museum Lindengut, Winterthur

Museum Luzern (früher Natur-Museum Luzern)

Museum Obwalden, Sarnen

Museum Sankturbanhof, Sursee

Oberösterreichische Landesausstellung

Ortsmuseum Flawil

Ortsmuseum Horgen

Ortsmuseum Küsnacht (ZH)

Ortsmuseum Opfikon

Ortsmuseum Stäfa

Ortsmuseum Thalwil

Rätisches Museum, Chur

Schloss Waldegg, Solothurn

Schlossmuseum Grüningen

Schulmuseum Mühlebach, Amriswil

Vindonissa Museum Brugg


Öffentliche Institutionen und Trägerschaften

Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Kultur

Archäologischer Dienst Graubünden

Bürgergemeinde Unterägeri

Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport

Kantonsarchäologie Aargau

Gemeinde Grüningen

Reformierte Kirche Chur

Stadt Solothurn

Universität Innsbruck

Universität Zürich

ZHdK Zürcher Hochschule der Künste


Stiftungen, Vereine und Unternehmen

Gotthelf Zentrum Emmental, Lützelflüh 

IG Museum Rheinau 

Kloster Menzingen

Schweizerische Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur

Stiftung für Schwerbehinderte Luzern SSBL, Rathausen

Stiftung Tgea da Schons, Zillis

Verein der Museen im Kanton Bern

Verein Museum Schaffen

Pestalozzi + Co AG, Firmenareal Dietikon

Kontakt

Sie möchten ein Projekt besprechen oder einfach herausfinden, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist?  


Ich freue mich über Ihre Nachricht.






Margarethe Greiner

Museumsarbeit weitergedacht

Ankerstrasse 16a

8004 Zürich

Schweiz


 +41 43 317 12 05

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